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Trendthema: Branding im Web 2.0 |
| Von Patrick Mollet, CEO der StudiMedia GmbH Web 2.0 als mittlerweilen arg strapazierter Begriff umschreibt eine neue Art von Internet-Angeboten, die nicht mehr statisch von einem Webmaster in’s Netz gestellt werden, sondern durch die Nutzung der Besucher selber entstehen und wachsen. “User Generated Content” ist das bekannteste Schlagwort und Plattformen wie Flickr, Myspace und Youtube bzw. Communitys wie Xing , Facebook und studiVZ die bekanntesten Exponenten. Insbesondere im deutschsprachigen Raum entstehen derzeit fast täglich neue Angebote, die das Ziel haben, mit diesem neuen Ansatz möglichst viel Traffic und Stickiness zu generieren. Auch die Vielzahl von Blogs ist ein Zeichen dafür, dass sich die Nutzer heute stärker als Teil des Internets sehen statt nur als anonyme Besucher. Gleichzeitig werden diese neuen Angebote und Inhalte auch kaum mehr kontrollierbar, weshalb sich insbesondere traditionelle Unternehmen schwer tun mit Web 2.0. Für Unternehmen sind dabei vor allem drei Herausforderungen zu nennen: Blogs: Lohnt sich ein Firmenblog (Corporate Blog)? Wer soll wann was schreiben? Wie geht man mit unliebsamen Kommentaren um? Was tun, wenn plötzlich ein unzufriedener Mitarbeiter anonym bloggt? Was tun, wenn plötzlich ein Watch-Blog entsteht, der sich kritisch mit dem eigenen Unternehmen auseinandersetzt? Search Engine Optimisation (SEO): Welche Methoden müssen eingesetzt werden, um sich gegenüber den immer zahlreicher werdenden Angeboten zu differenzieren und eine Top-Platzierung in den gängigsten Suchmaschinen zu erhalten? Social Media Optimisation (SMO): Wie können die neuen Angebote des Web 2.0 genutzt werden, um den eigenen Brand optimal zu platzieren? Welche neuen Möglichkeiten des Viral-Marketings entstehen? Long Tail: Geld machen nicht mehr zwingend nur die 2-3 grössten Anbieter, sondern die virtuelle Globalisierung ermöglicht es auch Nischenanbietern, ihre spezialisierte Kundschaft zu bedienen. Web 2.0 demokratisiert sowohl die Produktionsmittel wie auch den Vertrieb und eröffnet neue Möglichkeiten des Viral-Marketings. Selbstverständlich kann ein einzelner Artikel nicht die ganze Bandbreite dieses komplexen Themas abdecken oder individuelle Analysen ersetzen. Falls die oben aufgeworfenen Fragen auch in Ihrem Unternehmen aktuell sind, wenden Sie sich doch unverbindlich an das Branding-Institute. |
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