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Personal Branding – auch für Nachwuchsführungskräfte? |
| Mit Personal Branding gelingt es einer Nachwuchsführungskraft, ihre Stärken, Grundwerte und Kompetenzen mit gezielten Massnahmen und Instrumenten profilierter zu kommunizieren und sich entsprechend zu positionieren. von Mike Ludwig, Betriebsökonom FH Eine Nachwuchsführungskraft ist eine ambitionierte Arbeitskraft, die bereits Berufserfahrung hat und sich dabei bewährt oder sogar ausgezeichnet hat. Nebst den Ambitionen zeigt sie den Willen, ein Ziel zu erreichen und hat die Chance, in absehbarer Zeit einen Karrieresprung zur Führungskraft zu machen. Dies kann beispielsweise ein Teamleiter oder ein Abteilungsleiter sein. Potenzielle Nachwuchsführungskräfte können auch Hochschulabsolventen oder so genannte High Potentials sein, wobei sie sich im beruflichen Umfeld noch bewähren müssen, um sich als Nachwuchsführungskraft zu qualifizieren. Anforderungen an Nachwuchsführungskräfte Die Anforderungen an eine Nachwuchsführungskraft sind nicht genereller Natur, sondern variieren je nach Branche, Unternehmen oder sogar Abteilung – Anforderungen sind stellen-spezifisch. Vorgesetzte wie auch HR-Verantwortliche verlangen von Nachwuchsführungskräften ein klares Profil, dass sie ihre Stärken und Schwächen kennen und dass sie Grundwerte haben und zu diesen stehen. Um sich zu kennen, müssen drei Fragen beantwortet werden: Wer bin ich? - Was kann ich? - Was will ich? Anlässlich der Diplomarbeit Personal Branding für Nachwuchsführungskräfte, verfasst von Sandra Sigrist und Mike Ludwig an der Berner Fachhochschule, Fachbereich Wirtschaft und Verwaltung bei Professor Marco Casanova, wurden Interviews mit sieben HR-Verantwortlichen, zwei Headhuntern und einem Coach für Change Coaching und Ressourcen Entwicklung geführt, woraus u.a. folgende Erkenntnis resultierte. Tendenziell werden in Zukunft vermehrt Sozial- und Selbstkompetenz gefragt sein, wobei die Fachkompetenz nicht weniger wichtig wird. Somit steigen die Anforderungen an eine Nachwuchsführungskraft. Als Nachwuchsführungskraft ist es wichtig, sich auf seine Stärken zu fokussieren, sich mit seinen Kompetenzen zu differenzieren und sich durch die konsequente Führung der „Marke ICH“ zu positionieren. In der oben genannten Diplomarbeit wurden des Weiteren 100 potenzielle Nachwuchsführungskräfte befragt, wie sie zu Personal Branding stehen. Nachfolgend sind die wichtigsten Ergebnisse aus der Online-Befragung aufgelistet, welche nicht repräsentativ, sondern tendenziell zu verstehen sind.
Des Weiteren wurde in der Online-Befragung sechs Fragen in Form von Hypothesen formuliert, welche folgende Resultate ergaben.
Fazit
Die Autoren der Diplomarbeit Personal Branding für Nachwuchsführungskräfte sind: Mike Ludwig, Betriebsökonom FH Mike-L@gmx.ch Sandra Sigrist, Betriebsökonomin FH sandra.sigrist@bluewin.ch |
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